Greuther Fürth

1997/98 ging van Lent unter Werder-Trainer Dörner als Stammspieler in das neue Jahr. Nachdem jedoch die Mannschaft schlecht in die Liga startete, wurde Dörner durch Wolfgang Sidka ersetzt und van Lent zum Zuschauer. Insgesamt kam er im Ligaverlauf auf dreizehn Einsätze, wobei er nur einmal über die volle Spielzeit auf dem Feld stand. Dies führte schließlich dazu, dass sich der Klub im Sommer 1998 von seinem Angreifer trennte und van Lent beim damaligen Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth unterzeichnete. Hier konnte der Offensivakteur wieder an seine erfolgreichen Zeiten anknüpfen: in Fürth wurde van Lent die unumstrittene Nummer eins im Sturm und erzielte sechzehn Treffer für sein Team. Nur Bruno Labbadia (Arminia Bielefeld) und Rainer Krieg (Karlsruher SC) gelangen in dieser Spielzeit mehr Tore für ihre Klubs.

Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt

Die guten Leistungen in Fürth weckten Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen, sodass van Lent nach nur einem Jahr zu Borussia Mönchengladbach in die zweite Bundesliga wechselte. Dort verbesserte er seine Torquote auf 19 Treffer. Borussia wurde 1999/00 Fünfter, womit man den sofortigen Wiederaufstieg verpasste. Den schaffte der Klub dann ein Jahr später. Erneut war van Lent bester Angreifer seiner Mannschaft, womit er maßgeblichen Anteil am Aufstieg hatte. Auch in der Bundesliga lief es für den Angreifer gut und er schaffte den Klassenerhalt mit seinen Fohlen. Nachdem van Lent 2002/03 wegen Verletzungen oft ausfiel und ihm in dieser Saison kein Ligatreffer gelang, zählte er ein Jahr später wieder zum Stammpersonal des Klubs und war mit neun Treffern zusammen mit Václav Svěrkoš bester Torschütze der Borussen. Van Lent erzielte das letzte Tor (3:1 gegen den TSV 1860 München) für die Mönchengladbacher Borussia am altehrwürdigen Bökelberg, ehe dieser einige Zeit später abgerissen wurde.

Trotz dieser Erfolge verließ er Mönchengladbach im Sommer 2004 und schloss sich Eintracht Frankfurt an. Unter Trainer Friedhelm Funkel strebte das Team den Wiederaufstieg in Liga eins an. Dabei sollte vor allem das Sturmtrio mit Arie van Lent, Du-Ri Cha und Benjamin Köhler großen Anteil haben, nachdem diesen in 34 Begegnungen zusammen insgesamt 31 Tore gelangen. Mehr als die Hälfte, d. h. 16 Tore, erzielte van Lent. Als Dritter hinter dem 1. FC Köln und dem MSV Duisburg schaffte Frankfurt den Aufstieg. Zurück in der Bundesliga, spielte van Lent eine weniger bedeutende Rolle. Sein Vertrag bei der Eintracht, der ursprünglich bis zum 30. Juni 2006 laufen sollte, wurde am 16. Januar 2006 aufgelöst.

Rot-Weiss Essen

Anschließend wechselte van Lent in die Regionalliga Nord zu Rot-Weiss Essen und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2008. Er erzielte in der Regionalliga sechs Tore in zwölf Spielen und stieg mit Rot-Weiss Essen in die 2. Bundesliga auf. In der Saison 2006/07 konnte er allerdings aufgrund zahlreicher Verletzungen mehrere Monate nicht spielen, sodass er sich vor Beginn der Rückrunde mit seinem Klub auf eine vorzeitige Vertragsauflösung einigte. Kurze Zeit später beendete van Lent seine aktive Karriere.