Schneider begann seine Karriere bei der DJK Schweinfurt. Als 15-Jähriger wurde er erstmals in eine DFB-Jugendauswahl berufen und wechselte zum FC Bayern München. Achtzehnjährig unterschrieb er seinen ersten Profivertrag beim 1. FC Nürnberg und war sofort Stammspieler in der Bundesliga. Die Mannschaft des FCN mit Andy Köpke, Stefan Reuter, Roland Grahammer und Dieter Eckstein belegte am Saisonende einen UEFA-Cup-Platz. In seiner ersten Profi-Saison bestätigte Schneider sein großes Talent und der Kicker nominierte ihn in der Rangliste des deutschen Fußballs im Bereich "Defensives Mittelfeld" in der Kategorie "Im weiteren Kreis".

Von 1990 bis 1999 spielte er neun Jahre für Borussia Mönchengladbach. Als fleißige Arbeitsbiene agierte er meist unauffällig im defensiven Mittelfeld und war fast immer Stammspieler. Er besaß eine gute Technik und hervorragendes Spielverständnis, war zwar laufstark, aber nicht antrittsschnell und wenig torgefährlich, weshalb ihm der ganz große Durchbruch versagt blieb. Sein größter Erfolg war 1995 mit Gladbach der Gewinn des DFB-Pokals, doch saß er im Endspiel nur auf der Bank.

Nach dem Abstieg der Borussia wechselte er zum Ligakonkurrenten MSV Duisburg, mit dem er 1999/2000 ebenfalls abstieg. Kurz vor Saisonende hatte er sich einen Kreuzbandriß zugezogen und konnte anschließend nach langer Pause nicht mehr an das alte Leistungsvermögen anknüpfen. Als sein Vertrag in Duisburg auslief, wechselte er zur Saison 2001/02 in seine Heimatstadt Schweinfurt zum Zweitligaaufsteiger FC 05. Für ihn bestritt er nur sieben Spiele, bevor er einen Antrag auf Sportinvalidität stellte. In der darauffolgenden Saison war er als Spielertrainer wenige Monate beim Bayernligisten TSV Gerbrunn aktiv.